
Studien belegen es: Regelmäßiger Ausdauersport hält den Kreislauf
in Schwung, macht das Herz stark und die Gefäße geschmeidig. Wir zeigen Ihnen,
wie Nordic Walking auf die Schnelle und auf die Dauer dafür sorgt, dass in Ihrem
Körper alles im Fluss bleibt.
Sicher haben Sie es selbst schon oft
gemerkt: Nordic Walking bringt Ihren Kreislauf so richtig auf Touren. Der Körper
wird besser durchblutet, und trotz der Anstrengung fühlt man sich nach dem
Training wohl und fit. Auch bei niedrigem Blutdruck hilft das flotte gehen mit
Stöcken. Und Antriebslosigkeit weicht fidelem Tatendrang.
All diese
Trainingserfolge sind ganz schnell spürbar. Nordic Walking leistet aber auch auf
lange Sicht beachtliches für Ihr Herz-Kreislauf-System. Studien haben gezeigt,
dass untrainierte Menschen ein vielfach höheres Risiko haben, eine Herzkrankheit
oder Bluthochdruck zu entwickeln, als körperlich fitte.
Wer regelmäßig zu den
Stöcken greift und moderat trainiert, leistet mehr für Herz und Gefäße als
jemand, der unregelmäßig wahre Power-Programme absolviert. Schon drei Mal pro
Woche 45 Minuten Nordic Walking in der optimalen Trainingsherzfrequenz können
helfen, das Herzinfarktrisiko um fast die Hälfte zu
reduzieren.
Zurückzuführen ist der vorbeugende Effekt zunächst auf eine
verbesserte Funktion des Herz-Kreislauf-Systems. Unser herz ist ein Muskel und
will, wie jeder andere Muskel, trainiert werden. Nur so kann er bis ins hohe
Alter leistungsstark bleiben. Ausdauersport kräftigt den Herzmuskel langfristig.
Bei körperlicher Belastung muss unser Herz mehr Blut durch den Körper pumpen.
Denn durch die Anstrengung braucht der Organismus mehr Sauerstoff und
Nährstoffe. Sie werden von unserem Kreislaufsystem über das Blut im ganzen
Körper verteilt.
Ökonomische Herzarbeit
Bei regelmäßigem
Nordic Walking passt sich das Herz dieser Mehrarbeit an, es wird stärker und
größer. Durch die Veränderungen kann der Herzmuskel auch mit jedem Schlag mehr
Blut durch den Körper pumpen. Das wiederum führt dazu, dass die Herzfrequenz –
also die Häufigkeit, mit der das Herz pro Minute schlägt – sich verringert. Ein
trainiertes Herz-Kreislauf-System arbeitet wesentlich ökonomischer. Das Herz
muss weniger leisten und wird dadurch geschont.
Schutz für die
Gefäße
Nordic Walking schützt aber auch die Gefäße. Die verbesserte
Durchblutung sorgt nämlich dafür, dass die Arterien elastisch bleiben und das
Blut leichter fließen kann. Dadurch lässt sich mit der Zeit sogar ein hoher
Blutdruck senken. Und noch etwas geht durch das regelmäßige Ausdauertraining
runter: die Blutfettwerte. Und damit geht auch das Risiko einer
Arterienverkalkung zurück. Außerdem lässt der gesteigerte Energieverbrauch in
den Muskeln die Blutzuckerwerte sinken. Das beugt einer Zuckerkrankheit vor.
Nicht zuletzt sorgen die Runden an der frischen Luft für Abstand vom Alltag und
für ausgleichende Entspannung. Und weniger Stress schont wiederum das Herz. Ihr
Herz hat also viele Gründe, vor Freude höher zu schlagen, wenn Sie mit Ihren
Stöcken durch die Natur walken.
Die Trainingsherzfrequenz (selbst
berechnen)
Ihre exakte persönliche Trainingsherzfrequenz lassen Sie
bitte von einem Sportarzt berechnen. Das gilt umso mehr, falls Sie lange keinen
Sport getrieben haben oder gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe sind! Mit der
folgenden Formel können Sie jedoch Richtwerte ermitteln. Zunächst einmal müssen
Sie Ihre maximale Herzfrequenz (HFmax) kennen. Dafür gilt:
Ihre Trainingsherzfrequenz bestimmen Sie nun, indem Sie sich einer der drei Gruppen zuordnen:
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Aktualisiert am 07.01.2010