﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:xsd="http://www.w3.org/2001/XMLSchema" version="2.0"><channel><description /><item><description>&lt;a name="a1451"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="textkasten randoben "&gt;
&lt;h3&gt;Die zehn goldenen Regeln beim Abnehmen&lt;/h3&gt;
&lt;p align="left"&gt;Im Folgenden Link stellen wir Ihnen 10 Regeln vor,
die leider völlig unspektakulär, ja geradezu langweilig sind. Sie
kosten auch nichts, weshalb niemand ein ökonomisches Interesse
daran hat, dass sie bekannt werden. Sie haben einen weiteren großen
Nachteil: Es wird Sie eigene Anstrengung kosten, diese Regeln zum
Abnehmen umzusetzen. Sie sind selbstverantwortlich (nicht schuld!)
für Ihr Gewicht! Sie können es aber aus eigener Kraft regulieren.
Diese Regeln können Ihnen entscheidend dazu helfen, wenn Sie sie
konsequent anwenden.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=
"http://www.1-uebergewicht.de/abnehmen"&gt;&lt;strong&gt;www.1-uebergewicht.de/abnehmen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;div class="clearer"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/index.html#a1451"&gt;Lesen Sie den gesamten Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><guid>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/index.html#a1451</guid><link>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/index.html#a1451</link><pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:27:22 +0200</pubDate><pubDateParsed>2010-06-15T07:27:22</pubDateParsed><title>Die zehn goldenen Regeln beim Abnehmen</title></item><item><description>&lt;a name="a1442"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="textkasten randoben "&gt;
&lt;h3&gt;Muskelerkrankung (Neuromuskuläre Erkrankung)  &lt;/h3&gt;
&lt;p align="left"&gt;von Dr. Carsten Schröter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Oft wird vereinfachend von Muskelerkrankung oder Muskelschwund
gesprochen, es werden aber die neuromuskulären Erkrankungen
gemeint. Was ist der Unterschied? Eine Muskelerkrankung ist streng
genommen nur die Erkrankung des Muskels selbst. Hierbei handelt es
sich insbesondere um die Muskeldystrophie, die Muskelentzündung und
die Stoffwechselerkrankung des Muskels, die metabolischen
Myopathie. Zu den neuromuskulären Erkrankungen sind darüber hinaus
aber auch die Erkrankungen der den Muskel aktivierenden
(innervierenden) Nervenfasern zu rechnen. Besonders sind hier die
neuralen und die spinalen Muskelatrophien zu nennen. Hier ist der
Muskel das Organ, durch dessen Schwäche die Erkrankung auffällt. Er
ist aber nur indirekt betroffen durch die Erkrankung des Nerven.
Der Vereinfachung halber werden wir aber auch hier von
Muskelerkrankung sprechen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im folgenden erhalten Sie einen &lt;b&gt;Überblick&lt;/b&gt; über die
verschiedenen Formen einer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Muskelerkrankung (neuromuskuläre Erkrankung):&lt;/p&gt;
&lt;ul type="disc"&gt;
&lt;li&gt;Schematische Übersicht: die Muskelerkrankung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tabellarische Übersicht: die Muskelerkrankung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muskelerkrankung: Vorkommen und Häufigkeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muskelerkrankung: Symptomatik&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muskelerkrankung: Diagnosestellung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Muskelerkrankung: Therapie&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schematische Übersicht: die Muskelerkrankung&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Pfeile&amp;nbsp;→ weisen auf die bei der Erkrankung betroffenen
Strukturen hin.&lt;/p&gt;
Das Schema zeigt die an der Motorik beteiligten Strukturen:
·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; das Gehirn,
·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; das Rückenmark
·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; die Nervenfasern und
·&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Muskeln. &amp;nbsp;
Stellvertretend für viele Nervenzellen und –fasern ist jeweils eine
im Bereich der sogenannten motorischen Rinde des Gehirns und eine
im Bereich des Rückenmarks dargestellt. Der Ausläufer der
Nervenzelle im Gehirn (sogenanntes &lt;i&gt;erstes motorisches Neuron
(Neuron = Nervenzelle)&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;zentrales motorisches
Neuron&lt;/i&gt;) zieht in den Hirnstamm oder das Rückenmark und ist dort
mit einer zweiten Nervenzelle verknüpft. Von dieser Nervenzelle
(&lt;i&gt;zweites motorisches Neuron&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;peripheres motorisches
Neuron&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;alpha-Motoneuron&lt;/i&gt;) zieht wiederum ein
Ausläufer (Nervenfaser = Axon) bis zu einem Muskel. Hierbei handelt
es sich um die Nervenfasern, die als Bündel beispielsweise an Armen
und Beinen verlaufen (z.B. Medianus-Nerv). Die Verknüpfungsstelle
der Nervenfaser zum Muskel nennt man motorische Endplatte. Eine
Nervenfaser versorgt (innerviert) aber mehrere Muskelfasern eines
Muskels. &amp;nbsp; &amp;nbsp;
&lt;p align="center"&gt;&lt;a href=
"http://www.muskel-erkrankung.de/"&gt;Muskelerkrankung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(Neuromuskuläre Erkrankung) –&lt;/p&gt;
&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;eine tabellarische Übersicht (modifiziert nach
Walton)&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die tabellarische Übersicht lässt die neuen humangenetischen
Erkenntnisse der letzten Jahre außer Betracht, erlaubt aber eine
gute Zuordnung der Erkrankungen zu den erkrankten
Strukturen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;1. Muskelerkrankung (Myopathie) &amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/"&gt;Muskeldystrophie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.muskel-dystrophie.de/duchenne/"&gt;Typ
Duchenne&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.muskel-dystrophie.de/becker-kiener/"&gt;Typ
Becker-Kiener&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.gliederguertel-muskeldystrophien.de/"&gt;Gliedergürteltyp&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/fazio-skapulo-humerale-muskeldystrophie"&gt;
Fazio-skapulo-humerale Muskeldystrophie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Typ Emery-Dreifuss&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;andere &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Myotone Muskelerkrankung&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.myotone-dystrophie.de/"&gt;Myotone Dystrophie
Typ 1 (Curschmann, Steinert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.pro-m-m.de/"&gt;Myotone Dystrophie Typ 2
(PROMM)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Myotonie congenita (Thomsen)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Myotonia congenita (Becker) &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Erbliche metabolische Muskelerkrankung&lt;br /&gt;
(Stoffwechselstörung in der Zelle)&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Glykogenspeicherkrankheiten&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Lipidspeicherkrankheiten&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Mitochondriale Myopathien &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Endokrine Myopathien&lt;/p&gt;
&lt;ul type="disc"&gt;
&lt;li&gt;bei Schilddrüsenerkrankungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei M. Cushing (Überfunktion der Nebennierenrinde)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;andere&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Kongenitale Myopathien &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entzündliche Myopathien&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Autoimmunerkrankungen&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.poly-myositis.de/"&gt;Polymyositis&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.dermato-myositis.de/"&gt;Dermatomyositis&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;andere infektiös bedingte Myopathien&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;2. Übergang vom Nerv zum Muskel&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Myasthenia gravis&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Lambert-Eaton-Syndrom&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;3. Erkrankungen der Nervenfasern&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;3.1. &lt;a href="http://www.muskelatrophie-spinale.de/"&gt;Spinale
Muskelatrophien&lt;/a&gt; und &lt;a href=
"http://www.motoneuronerkrankung.de/"&gt;Motoneuronerkrankungen&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.pps-post-polio-syndrom.de/poliomyelitis"&gt;Poliomyelitis&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.muskelatrophie-spinale.de/"&gt;Spinale
Muskelatrophien&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;infantile Form (Werdnig, Hoffmann)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;intermediäre Form&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;juvenile oder adulte Form (Kugelberg, Welander)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;andere adulte Formen&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Peronaeus-Typ&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Typ Aran-Duchenne&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Typ Vulpian-Bernhardt&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;andere&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.amyotrophische-lateralsklerose.de/"&gt;Amyotrophische
Lateralsklerose&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;3.2.&amp;nbsp;Polyneuropathien&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Neurale Muskelatrophien (Charcot, Marie, Tooth)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.h-m-s-n.de/"&gt;HMSN&lt;/a&gt; (hereditäre
sensomotorische Neuropathie) Typ I&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.h-m-s-n.de/"&gt;HMSN&lt;/a&gt; Typ II&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;andere vererbliche Polyneuropathien&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.guillainbarre-syndrom.de/"&gt;Guillain-Barré-Syndrom&lt;/a&gt;
(idiopathische Polyneuritis)&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;andere Polyneuropathien &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Muskelerkrankung &amp;nbsp;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung - Vorkommen und Häufigkeit&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Muskelerkrankung ist im Vergleich zu anderen Erkrankungen
relativ selten. So leben etwa 3 – 4 Personen von 100.000 Einwohnern
in Deutschland mit einer &lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/duchenne/"&gt;Muskeldystrophie vom
Typ Duchenne&lt;/a&gt;, der häufigsten Form der Muskeldystrophien. Unter
der &lt;a href="http://www.amyotrophe-lateralsklerose.de/"&gt;amyotrophen
Lateralsklerose&lt;/a&gt; leiden etwa 3 – 8 pro 100.000 Einwohner, unter
der spinalen Muskelatrophie vom Typ Kugelberg-Welander etwa 0,3 pro
100.000. Muskelentzündungen (Myositis) kommen mit einer Häufigkeit
von etwa 0,5 auf 100.000 Personen vor. Entsprechend haben viele
Therapeuten und Ärzte auch wenig Erfahrung mit einer
Muskelerkrankung. Aus diesem Grunde wurden an Universitäten
Muskelzentren, insbesondere zur Diagnostik aufgebaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Informationen zur Genetik finden sie unter: &lt;a href=
"http://www.muskelkrankheit.de/genetik"&gt;www.muskelkrankheit.de/genetik&lt;/a&gt;.
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Klinik Hoher Meissner werden Patienten von einem
interdisziplinären Behandlungsteam, bestehend aus Ärzten,
Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeitern und
Psychologen behandelt. Die Behandlungsziele sind weiter unten
aufgeführt. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung&lt;/b&gt; &lt;b&gt;-&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Symptomatik&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Typische Symptome der meisten Muskelerkrankung en sind in
unterschiedlichem Ausmaß Muskelschwäche und rasche Ermüdbarkeit,
&lt;a href=
"http://www.1-klinik-hoher-meissner.de/muskelatrophien"&gt;Muskelatrophie&lt;/a&gt;
(= Verschmächtigung der Muskulatur), bei einigen Erkrankungen auch
Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe. Sind auch die Nervenfasern (in
der Tabelle unter 3.2.) betroffen, können zudem Gefühlsstörungen
auftreten, vornehmlich an den Füßen.&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Muskeldystrophien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den &lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/"&gt;Muskeldystrophien&lt;/a&gt; stehen
Schwächen im Vordergrund, oft besonders die rumpfnahe Muskulatur
betreffend. Je nachdem, ob vorwiegend die Hüft- und
Beckenmuskulatur oder die Schultermuskulatur betroffen ist, wird
bei der &lt;a href=
"http://www.gliederguertel-muskeldystrophien.de/"&gt;Gliedergürtelform&lt;/a&gt;
vom Becken- oder Schultergürtel-Typ gesprochen. Bei der &lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/becker-kiener/"&gt;Muskeldystrophie
vom Typ Becker&lt;/a&gt; und vom &lt;u&gt;T&lt;/u&gt;&lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/duchenne/"&gt;yp Duchenne&lt;/a&gt; ist
zunächst die Hüftmuskulatur betroffen. Je nach Art und Verlauf der
Erkrankung können sich die Schwächen aber auf andere Muskelgruppen
ausbreiten oder wie bei der &lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/fazio-skapulo-humerale-muskeldystrophie"&gt;
fazio-skapulo-humeralen Muskeldystrophie&lt;/a&gt; auch die
Gesichtsmuskulatur betreffen. Welche Muskelgruppen vordringlich
betroffen sind und wie der Verlauf ist, hängt von der speziellen
Erkrankung ab.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die betroffene Muskulatur wird zudem schmächtiger. Allerdings
können bestimmte Muskelgruppen sogar äußerlich sehr kräftig und gut
ausgebildet erscheinen, obwohl die Muskulatur teilweise durch
Binde- und Fettgewebe ersetzt ist. Besonders typisch ist dies bei
den Waden zu beobachten. Hier wird auch von einer sogenannten
Pseudohypertrophie gesprochen. „Hypertrophie“ heißt, dass das
Gewebe verstärkt gewachsen und ausgeprägt ist, der Vorsatz „Pseudo“
weist aber darauf hin, dass in diesem Fall die kräftige Ausprägung
des Muskels nur so scheint. Das funktionstüchtige Muskelgewebe ist
vermindert. Entgegen weitläufiger Meinung kann die
Pseudohypertrophie der Waden nicht nur bei Muskeldystrophien,
sondern auch bei anderen neuromuskulären Erkrankungen,
beispielsweise bei spinalen Muskelatrophien, auftreten. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders durch Fehl- und Überbelastung kommt es oft zu &lt;a href=
"http://www.schmerzklinik.com/"&gt;Schmerzen&lt;/a&gt; des
Bewegungsapparates. Die geschwächte Muskulatur muss verstärkt
arbeiten, um die gestellten Aufgaben, beispielsweise die
Aufrechthaltung des Körpers zu erreichen. Hierdurch kann es zu
Verspannungen der Muskulatur kommen. Zudem werden durch die
Schwäche der Muskeln die Bänder und Gelenke in ungünstiger Weise
belastet. Auch das kann zu Schmerzen führen. Die Schmerzen wiederum
führen zu einer Verstärkung der Verspannungen, diese wiederum zu
verstärkten Fehlhaltungen, ein Teufelskreis. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu beachten ist auch eine bei einigen Muskeldystrophien
auftretende Beteiligung der Herzmuskulatur. &lt;a href=
"http://www.1-herzrhythmusstoerungen.de/"&gt;Herzrhythmusstörungen&lt;/a&gt;
sind zu behandeln, verminderte Belastbarkeit des Herzens ist
insbesondere bei der Therapie zu berücksichtigen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.myotone-dystrophie.de/"&gt;Myotone Dystrophie&lt;/a&gt;
(Curschmann, Steinert)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die myotonen Erkrankungen zeichnen sich durch eine Steifigkeit
der Muskulatur aus. Bewegungen können zum Teil nur zäh und langsam
durchgeführt werden. Dies steht bei der Myotonia congenita Thomsen
und Becker im Vordergrund. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der &lt;a href="http://www.myotone-dystrophie.de/"&gt;myotonen
Dystrophie Typ 1 (Curschmann, Steinert)&lt;/a&gt; ist diese Komponente
aber nur gering ausgeprägt. Wenn sie in relevantem Ausmaß vorliegt,
betrifft sie vor allem die Handmuskulatur. Schwächen treten bei
dieser Erkrankung vorwiegend in den rumpffernen Muskeln auf. Bei
dieser Erkrankung können auch andere Organsysteme, z.B. das Herz,
Augen und Körperdrüsen, betroffen sein. Bei der &lt;a href=
"http://www.pro-m-m.de/"&gt;myotonen Dystrophie Typ 2
(PROMM)&lt;/a&gt;&amp;nbsp;sind dagegen die zumeist gering ausgeprägten
Schwächen rumpfnah. Aber auch hier sind mehrere Organsysteme
betroffen. Muskelschmerzen werden hier häufiger als bei anderen
neuromuskulären Erkrankungen beobachtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Metabolische Myopathien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie zeichnen sich durch eine Störung der Energiezufuhr oder
–gewinnung aus. So werden zwar Kohlenhydrate und Fette in die
Muskelfaser aufgenommen und dort gespeichert. Sie können aber nicht
abgebaut und in den Energiekreislauf eingespeist werden. Je nach
Art der verschiedenen Erkrankungen liegen Schwächen der rumpfnahen
Muskulatur, eine verminderte Ausdauerleistung oder
belastungsabhängige Muskelschmerzen vor. Auch hier ist das Ausmaß
der Symptome sehr unterschiedlich, von nur leichten
Beeinträchtigungen bis hin zum Tod schon im Kindesalter. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Muskelentzündung (&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.myositis-info.de/"&gt;Myositis&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;)&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Muskelentzündungen stellen eine uneinheitliche Gruppe von
Muskelerkrankung en dar. Es handelt sich um eine Störung der
Körperabwehr, eine sogenannte Autoimmunerkrankung. Die Körperabwehr
erkennt körpereigene Strukturen, z.B. Teile des Muskels, als
körperfremd und bekämpft sie. Dadurch kommt es bei der &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.poly-myositis.de/"&gt;Polymyositis&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; zu Schwächen
wiederum vor allem der rumpfnahen Muskulatur, also Schulter- und
Beckengürtelbereich. Die Symptome sind über Wochen und Monate
langsam progredient (fortschreitend). Gelegentlich werden
zusätzlich Muskelschmerzen berichtet. Treten entzündliche
Hautveränderungen hinzu, ist eine &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.dermato-myositis.de/"&gt;Dermatomyositis&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
anzunehmen. Treten dagegen weitere Symptome wie beispielsweise
Gelenkschmerzen oder Durchblutungsstörungen hinzu, muss auch nach
einer anderen Bindegewebserkrankung wie &lt;b&gt;Sklerodermie&lt;/b&gt;,
&lt;b&gt;Lupus&lt;/b&gt; &lt;b&gt;erythematodes&lt;/b&gt; und anderen gesucht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Autoimmunerkrankung lassen sich diese Muskelentzündungen oft
gut behandeln. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Kreis der Muskelentzündungen gehört auch die &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.einschlusskoerper-myositis.de/"&gt;Einschlusskörpermyositis&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;,
obwohl der Entzündungsprozess am Krankheitsgeschehen wahrscheinlich
nicht die primäre Rolle spielt.&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;&lt;b&gt;Erkrankungen des neuromuskulären Übergangs
-&lt;br /&gt;
Myasthenia gravis und Lambert-Eaton-Syndrom&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;Sowohl die Myasthenia gravis wie auch das
Lambert-Eaton-Syndrom (oft auch als Lambert-Eaton-myasthenisches
Syndrom, LEMS) sind klassische Autoimmunkrankheiten. Das bedeutet,
dass der Körper Bestandteile des Körpers selbst angreift, bei
beiden Erkrankungen Strukturen des Übergangs vom Nerv zum Muskel,
die sogenannte motorische Endplatte. Während bei der Myasthenia
gravis die Antikörper Strukturen der motorischen Endplatte auf der
Membran des Muskels (postsynaptische Störung) beeinträchtigen, sind
bei dem Lambert-Eaton-Syndrom Kalziumkanäle in der Membran der
Nervenfaser (praesynaptische Störung) Ziele der Antikörper.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Myasthenia gravis lässt typischerweise bei Belastung die
Kraft der Muskulatur rasch nach, nach ausreichender Ruhe kann die
Muskulatur dann aber je nach Schwere der Erkrankung wieder
eingesetzt werden. Typischerweise ist besonders die Muskulatur zur
Bewegung der Augen und zum Heben der Augenlider betroffen, aber
auch auf die rumpfnahe Muskulatur, insbesondere des Schulter- und
Nackenbereichs kann sich die Schwäche ausdehnen. Ebenso kann bei
schweren Verläufen die Atemmuskulatur betroffen sein. Meist lässt
sich die Erkrankung medikamentös gut beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Vordergrund stehende Symptome des Lambert-Eaton-Syndroms sind
Schwächen und vorzeitige Ermüdbarkeit der rumpfnahen Muskulatur,
insbesondere der Becken- und Oberschenkelmuskulatur. Schwächen der
Augen-, Sprech- und Schluckmuskulatur kommen vor. Bei der Prüfung
ist die Kraft typischerweise zunächst sehr gering, nimmt dann
einige Sekunden zu, bevor wieder eine vorzeitige Erschöpfung
eintritt. Auch vegetative Störungen wie Mundtrockenheit,
vermindertes Schwitzen, Blasenentleerungsstörungen und Verstopfung
kommen vor. Etwa bei der Hälfte der Patienten tritt die Erkrankung
als Folge einer Tumorerkrankung, also als sogenanntes
paraneoplastisches Syndrom auf. Auch das Lambert-Eaton-Syndrom ist
in der Regel einer medikamentösen Behandlung zugänglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.muskelatrophie-spinale.de/"&gt;Spinale
Muskelatrophien&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr ähnlich wie bei den Muskeldystrophien sehen die Störungen
bei den spinalen Muskelatrophien aus. Ursache ist hier eine
Erkrankung der Nervenzellen im Rückenmark, deren Ausläufer, die
Nervenfasern, bis zu den Muskeln an Rumpf, Armen und Beinen ziehen.
Durch den Untergang dieser Zellen werden die Muskeln nicht mehr
innerviert (aktiviert). Die Muskeln werden dadurch geschwächt und
nehmen an Masse ab, das heißt, sie atrophieren. Auch hier sind oft
die rumpfnahen Muskelgruppen betroffen. Es gibt Verlaufsformen, die
bereits bei Geburt vorliegen und rasch fortschreiten, wie der Typ
Werdnig-Hoffmann. Andere Verlaufsformen treten erst im Jugend- oder
Erwachsenenalter mit langsamer Progredienz auf, wie der Typ
Kugelberg-Welander. Eine besondere Facette stellt die &lt;a href=
"http://www.bulbospinale-muskelatrophie.de/"&gt;bulbospinale
Muskelatrophie (Typ Kennedy)&lt;/a&gt; dar, die bei Männern auftritt und
auch die Schluckmuskulatur mit betreffen kann.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.pps-post-polio-syndrom.de/poliomyelitis"&gt;Poliomyelitis&lt;/a&gt;
und &lt;a href=
"http://www.pps-post-polio-syndrom.de/"&gt;Postpoliomyelitis-Syndrom&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
Die Poliomyelitis (kurz: Polio, Kinderlähmung) ist eine Erkrankung
der Nervenzelle des zweiten motorischen Neurons im Rückenmark.
Durch ein Virus wird die Zelle geschädigt und kann untergehen.
Heute ist die Erkrankung noch in Teilen Asiens und Afrikas aktiv,
in Europa gilt sie als ausgestorben. Da auch heute die Gefahr einer
Einschleppung der Viren aus Asien und Afrika besteht, wird von der
Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes für
Kinder und Jugendliche regelmäßig und bei Erwachsenen nach
bestimmten Kriterien die Impfung weiterhin empfohlen. Auch wenn die
Erkrankung heute als Neuerkrankung in Europa nicht mehr auftritt,
haben wir aber mit den Folgen insbesondere der Epidemien Ende der
50er und Anfang der 60er Jahre zu tun. Zum einen wird durch die
nach Auftreten der Erkrankung fortbestehenden Lähmungen
(sogenannter Polio-Restzustand) der Bewegungsapparat fehlbelastet,
dadurch können Gelenkverschleiß (Arthrose) und Störungen an der
Wirbelsäule mit Schmerzen auftreten.
&lt;p&gt;Davon abzugrenzen ist aber das sogenannten
Postpoliomyelitis-Syndrom (oder kürzer: Postpoliosyndrom oder PPS).
Jahrzehnte nach der Polio kommt es zu einem Auftreten und langsamen
Fortschreiten einer Muskelschwäche. Dabei sind besonders
Muskelgruppen betroffen, die primär erheblich geschwächt waren,
sich aber gut erholt haben. Hier berichten die Patienten oft
zunächst über eine Abnahme der Ausdauerleistungen und
Belastbarkeit, im Verlauf auch über zunehmende Lähmungen. In der
Literatur wird die Abnahme der Muskelkraft von etwa 1% pro Jahr
beschrieben. Es werden darüber hinaus von der Patienten aber auch
allgemeine Erschöpflichkeit, Schlafstörungen und andere Störungen
angegeben. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Neurale Muskelatrophien&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den neuralen Muskelatrophien ist dagegen meist die
rumpfferne Muskulatur betroffen. Es handelt sich vornehmlich um
eine Erkrankung der Nervenfasern, die längsten Nervenfasern haben
dabei das größte Risiko zu erkranken. Entsprechend finden sich die
Symptome am ehesten an der Unterschenkel- und Fußmuskulatur.
Besonders die Fußhebung ist oft betroffen. Auch können
Gefühlsstörungen an den Füßen auftreten, sind jedoch in der Regel
allenfalls gering ausgeprägt. Auch innerhalb einer Familie ist das
Ausmaß der Symptomatik dabei sehr unterschiedlich. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung: die Diagnosestellung&lt;/b&gt; &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie bei allen anderen Erkrankungen steht auch bei der
Muskelerkrankung die Diagnose vor der Therapie. Bei der
&lt;b&gt;Anamnese&lt;/b&gt; (Befragung des Patienten zur Vorgeschichte)
interessieren besonders der Beginn der Funktionsstörungen, der
Verlauf und das Auftreten ähnlicher Störungen bei anderen
Familienmitgliedern. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der &lt;b&gt;körperlichen Untersuchung&lt;/b&gt; wird nach allgemeinen
Auffälligkeiten geschaut, wie Gelenkveränderungen,
Organvergrößerungen, Lungenfunktion, etc... Bei der speziellen
&lt;b&gt;neurologischen Untersuchung&lt;/b&gt; wird die Funktion der Nerven und
Muskeln und deren Steuerung überprüft. Bei Lähmungen werden
Schwerpunkt und Art der muskulären Schwächen genauer ermittelt.
Allein durch diese ersten Maßnahmen ist oft schon eine Zuordnung
der Muskelerkrankung möglich. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die genauere Differenzierung einer Muskelerkrankung kann dann
durch die sogenannten &lt;b&gt;neurophysiologischen
Untersuchungsmethoden&lt;/b&gt; erfolgen, insbesondere durch die
Elektroneurographie und Elektromyographie. Durch die
&lt;b&gt;Elektroneurographie&lt;/b&gt; werden die Nervenleitgeschwindigkeit und
die Funktionstüchtigkeit der Nervenfasern ermittelt. Dabei werden
Nerven elektrisch gereizt. Durch die &lt;b&gt;Elektromyographie&lt;/b&gt;
werden Muskelströme gemessen. Dabei kann ermittelt werden, ob die
zuführenden und den Muskel aktivierenden Nerven intakt sind oder ob
die Muskeln selbst erkrankt sind. In der Regel ist durch diese
Untersuchungen schon zu klären, ob eine Erkrankung des Nerven oder
der Muskels vorliegt und diese diagnostisch genauer einzuengen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Laboruntersuchungen&lt;/b&gt; geben ebenfalls wichtige Hinweise:
Die „CK“ (=Creatin-Kinase), ein Muskelenzym findet sich bei einer
Muskelerkrankung oft in erhöhtem Ausmaß im Blut. Andere Enzyme und
Stoffwechselprodukte der Muskeln (z.B. Aldolase, Pyruvat, Ammoniak,
Laktat), bestimmte Antikörper (Eiweiße der Körperabwehr) sowie
Untersuchungen der Routine- und anderer Laborparameter in Blut und
Urin ergänzen je nach Fragestellung das Spektrum. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch bildgebende Diagnostik kann sinnvoll sein, insbesondere das
&lt;b&gt;MRT&lt;/b&gt; (Magnetresonanz- oder Kernspin-Tomographie) und
&lt;b&gt;Ultraschall&lt;/b&gt;. Hier können ohne nennenswerte Belastung des
Patienten die Strukturen der Muskeln und deren Veränderungen
beurteilt werden. Bei beiden Untersuchungen werden Muskeln oder
andere Teile des Körpers in Schichten dargestellt. Leider haben
diese Untersuchungen für die meisten Muskelerkrankung en wenig
Aussagekraft.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;b&gt;Muskelbiospie&lt;/b&gt; erlaubt die Untersuchung des Muskels
unter dem Licht- und dem Elektronenmikroskop. Auch können die
Stoffwechselvorgänge im Muskel damit genau untersucht werden
(&lt;b&gt;Biochemie&lt;/b&gt;). &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Untersuchungen dienen dem Nachweis von einer Beteiligung
anderer Organsysteme wie die Untersuchung der Herzströme (EKG),
Ultraschall von Herz und Bauchorganen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunehmende Bedeutung kommt der &lt;b&gt;molekulargenetischen
Diagnostik&lt;/b&gt; bei. Hier wird eine Untersuchung von Teilen der
Chromosomen, des Erbguts, durchgeführt. Durch den direkten
genetischen Nachweis der veränderten Chromosomenabschnitte (Gene)
können die Erkrankung und deren Ursache genau ermittelt werden. Die
Zahl der verschiedenen Muskelerkrankung en ist sehr hoch, die
molekulardiagnostische Untersuchung dagegen sehr aufwendig. Deshalb
muss vor der molekulargenetischen Untersuchung die Diagnose schon
möglichst klar eingegrenzt sein. In wenigen Fällen kann die
molekulargenetische Untersuchung aber auch primär erfolgen,
beispielsweise bei Verdacht auf die Muskeldystrophie vom Typ
Duchenne, wenn die Vorgeschichte und der neurologische Befund
bereits richtungsweisend sind. &lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung - Therapie&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziele der Therapie und insbesondere der Rehabilitation bei
Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen sind die Verbesserung
und das Erhalten der Selbständigkeit in der Beweglichkeit und
Selbstversorgung sowie der Teilhabe am sozialen Leben. Die
Behandlung ist am effektivsten bei einem interdisziplinär
arbeitenden Team aus Ärzten, Pflege, Krankengymnasten,
Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialarbeitern.
Zunehmend ergeben sich für einzelne Erkrankungen auch medikamentöse
Therapieoptionen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; Muskuläre Schwäche
&lt;p&gt;Die Schwäche der Muskulatur ist die wesentliche Ursache der
meisten Probleme der Muskelerkrankung. Es gibt eine Reihe gut
kontrollierter Studien, die die Effekte von Übung und Training auf
die Muskelstärke bei Patienten untersucht haben. Bei langsam
fortschreitenden neuromuskulären Erkrankungen brachte ein
12-wöchiges Training mit moderatem Widerstand eine Zunahme der
Kraft um 4 bis 20% ohne negative Effekte. In der gleichen
Patientengruppe hatte ein Training mit kräftigem Widerstand über 12
Wochen keine zusätzlichen Nutzen, aber Hinweise auf eine Schwäche
durch Überbelastung bei einigen Patienten. Es gibt ebenfalls
Hinweise, dass die Therapieverfahren für die verschiedenen
neuromuskulären Erkrankungen unterschiedlich effektiv sind, hier
müssen aber weitere Untersuchungen abgewartet werden, bis
gesicherte Daten vorliegen. Bei rasch fortschreitenden
neuromuskulären Erkrankungen ist das Risiko einer verstärkten
Schwäche durch zu intensives Training groß. Training soll
grundsätzlich mehr mit dem Ziel der Funktionsbesserung, nicht mit
dem Ziel der Kräftigung erfolgen. Grundsätzlich sollten Patienten
mit neuromuskulären Erkrankungen angehalten werden, nicht bis zur
Erschöpfung zu trainieren. Sie sollten über die Warnzeichen einer
Überbelastung informiert werden. Hierzu gehören ein Schwächegefühl
innerhalb von 30 Minuten nach der Übung oder Muskelschmerzen 24 bis
48 Stunden nach dem Training. Andere Warnsignale beinhalten
ausgeprägte Muskelkrämpfe, Schweregefühl von Armen und Beinen und
anhaltende Kurzatmigkeit. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch ist aber bei einer Muskelerkrankung durch Training mit
leichter bis mäßiger aerober Belastung wie Gehen, Schwimmen und
Fahren auf dem Ergometer eine Verbesserung der muskulären Ausdauer
und der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems und damit
eine Minderung der Schwäche zu erreichen. Schwäche bei
neuromuskulären Erkrankungen hat viele Ursachen, sie ist bedingt
durch die gestörte muskuläre Aktivität, generalisiert verminderte
Belastbarkeit sowie reduzierte Leistungsfähigkeit der Herz- und
Lungenfunktion bedingt durch die Immobilität oder eine Erkrankung
auch des Herzmuskels und der Atemmuskulatur. Das Training erreicht
nicht nur eine Besserung der körperlichen Leistungsfähigkeit,
sondern trägt auch bei, das ideale Körpergewicht zu halten,
Schmerzen durch Fehlbelastungen zu mindern und depressive
Verstimmungen zu bessern. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; Kontrakturen und Skoliose:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Reihe neuromuskulärer Erkrankungen sind Kontrakturen,
d.h. Einsteifungen der Gelenke und Skoliosen, also Verkrümmungen
der Wirbelsäule, häufige Probleme. Die Patienten müssen regelmäßig
auf die Ausbildung dieser Störungen hin untersucht werden.
Besonders groß ist die Gefahr bei Rollstuhlabhängigkeit und Abnahme
der Kraft der Rumpfmuskulatur, ebenso in der Zeit des
Wachstumsschubes in der Jugend. Vorsichtiges Dehnen der betroffenen
oder gefährdeten Gelenke reduziert das Risiko des Auftretens von
Kontrakturen und verlangsamt das Fortschreiten. Durch die
regelmäßigen krankengymnastischen Übungen sollte ein vorsichtiger
symmetrischer Aufbau oder Erhalt der Rumpfmuskulatur angestrebt
werden, um Skoliosen vorzubeugen oder das Fortschreiten zu
vermindern. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Forst und Rideau konnten zeigen, dass das operative Lösen von
Kontrakturen bei der Muskeldystrophie vom Typ Duchenne die Zeit der
Gehfähigkeit verlängern kann. Auch bei Skoliosen besteht die
Möglichkeit eines operativen Eingreifens. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möglicherweise können Orthesen, also Apparate zur Stabilisierung
und Funktionsverbesserung von Gelenken, durch eine Verlängerung der
Dauer der Gehfähigkeit dem Entstehen von Skoliosen entgegenwirken.
Hier sind aber weitere Untersuchungen nötig, um sichere Aussagen
machen zu können. Die Orthesen sollten möglichst leicht sein, um
durch ihr Gewicht die Gehfähigkeit nicht zusätzlich zu
beeinträchtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; Störungen der Lungenfunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schwächen der Brustwandmuskulatur, des Zwerchfells und der
Bauchmuskulatur können zu Störungen der Lungenfunktion führen. Die
verschiedenen neuromuskulären Erkrankungen führen in
unterschiedlichem Ausmaß zu diesen Beeinträchtigen, je nachdem,
welche Muskelgruppen durch die Erkrankung vorzugsweise betroffen
sind. Bei Erkrankungen, die die Atemmuskulatur im Verlauf
regelmäßig mit betreffen, sollten routinemäßig
Lungenfunktionsuntersuchungen erfolgen. Auch sollten Patienten
darüber informiert sein, welche Zeichen auf eine nächtliche Störung
der Atmung hinweisen: vor allem regelmäßiger morgendlicher
Kopfschmerz, Unruhe oder Albträume in der Nacht, das Gefühl,
morgens wie gerädert aufzuwachen, ein nicht erholsamer Schlaf
müssen an diese Problematik denken lassen. Auch eine vermehrte
Tagesmüdigkeit kann sich hieraus ergeben. In den letzten Jahren
wurden gute Fortschritte in der Möglichkeit der Heimbeatmung
gemacht. Sie ist oft nur nachts nötig, die Muskulatur kann sich
dann erholen und ist am Tag wieder leistungsfähiger. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Störungen des Schluckens&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Störungen des Schluckens kommen besonders bei der
amyotrophischen Lateralsklerose und seltenen Formen der spinalen
Muskelatrophien und der Muskeldystrophien vor. Erste Hinweise
können sich aus Veränderungen der Stimme, wie Heiserkeit, und
vermehrtem Verschlucken ergeben. Genauere Beurteilungen können
durch Laryngoskopie (Spiegelung des Kehlkopfs) oder bestimmte
Röntgen-Untersuchungen erfolgen. Therapeutische Hilfestellungen und
ein adäquates Training können Logopäden geben. Das Andicken von
Flüssigkeiten und Bereiten leicht zu schluckender Speisen sind
wichtige Hilfen. Im Buch „Ernährung bei Schluckstörungen. Eine
Sammlung von Rezepten, die das Schlucken erleichtern“ von Gian D.
Borasio und Ingeborg M. Husemeyer aus dem Kohlhammer-Verlag werden
Anregungen zum Zubereiten entsprechender Speisen beschrieben.
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das Schlucken nicht mehr oder nicht mehr ausreichend
möglich, kann eine sogenannte perkutane endoskopische Gastrostomie
(PEG) notwendig werden. Hier wird mittels einer Magenspiegelung
eine dünne Sonde durch die Bauchdecke in den Magen bzw. den
Dünndarm gelegt. Dies Verfahren ist wenig belastend und wird von
den Betroffenen gut toleriert. Auch ist insbesondere bei Personen,
die hauptsächlich wegen der gestörten Zufuhr von Flüssigkeit die
PEG erhalten haben, die Einnahme von Nahrung über den Mund
weiterhin ergänzend möglich, auch um die Freude am Geschmack nicht
zu verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; Komplikationen der Herzfunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders bei der &lt;a href=
"http://www.muskel-dystrophie.de/"&gt;Muskeldystrophie&lt;/a&gt; vom Typ
Duchenne oder Becker oder der myotonischen Dystrophie können
Funktionsstörungen des Herzens auftreten. Erste Hinweise können das
Elektrokardiogramm (EKG, Herzströme), Langzeit-EKG oder das
Echokardiogramm (UKG, Ultraschalluntersuchung des Herzens) geben.
Besonders bei den genannten Erkrankungen muss bei Einleitung eines
Trainingsprogramms auch die Belastbarkeit der Herzfunktion
überprüft werden. Bei bestimmten Funktionsstörungen kann der
Einsatz eines Herzschrittmachers notwendig werden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Krankheitsverarbeitung bei einer Muskelerkrankung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft werden bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen
depressive Störungen beobachtet. Ursache ist oft die Verarbeitung
der Erkrankung, oft sind es aber auch Probleme der sozialen
Integration und des Erhalts des Arbeitsplatzes. Selbsthilfegruppen
können hier ganz wichtige Hilfestellungen geben, die Teilnahme an
Selbsthilfegruppen ist den Patienten sehr zu empfehlen. In
Deutschland ist die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM,
&lt;a href="http://www.dgm.org/"&gt;www.dgm.org&lt;/a&gt;) in vielen Regionen
sehr aktiv. Mitglieder der Gruppen stellen auch Hilfestellungen dar
beim Lösen sozialer Probleme oder bei der Beratung bzgl.
Hilfsmitteln. Aber auch die Partner der Erkrankten dürfen hier
nicht vergessen werden. Auch sie können unter Störungen der
Verarbeitung der Erkrankung des Partners leiden oder bei der
Notwendigkeit der Pflege überlastet sein. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die psychologische Betreuung ist weiterer wichtiger Teil der
Rehabilitation. Auch hier kann eine wichtige Unterstützung über die
stationäre Behandlung hinaus gegeben werden. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://www.muskelkrankheit.de/hilfsmittel/"&gt;&lt;b&gt;Hilfsmittel&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;bei&lt;/b&gt; einer Muskelerkrankung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Reihe von Hilfsmittel können die Bewältigung der
Beeinträchtigungen durch die Muskelerkrankung erleichtern oder erst
ermöglichen. Hierzu können gehören Duschstuhl, Badewannen-Lifter,
Toilettensitzerhöhungen, Rollstuhl, Rampen für den Rollstuhl,
Krankenbett, aber auch kleine Hilfen wir Greifzangen. Das
Ausprobieren und die Versorgung mit Hilfsmitteln sind eine Domäne
der Ergotherapie. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das Sprechen gestört und damit eine Kommunikation nicht mehr
ausreichend möglich, sind Kommunikationshilfen notwendig,
beispielsweise Sprachcomputer. Hier sollten Logopäden das für den
Betroffenen günstigste Gerät ermitteln und anpassen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere Therapieoptionen &lt;b&gt;bei&lt;/b&gt; einer Muskelerkrankung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Verständnis für die molekulare Basis vieler neuromuskulärer
Erkrankungen hat die diagnostische Genauigkeit erhöht und mag die
Basis für gezielte therapeutische Maßnahmen bringen. Es gibt
vielversprechende Ansätze, das Erbgut, die DNA
(Desoxyribonukleinsäure), zu „reparieren“, beispielsweise ein
fehlendes Gen einzufügen, oder das Ablesen gestörter
Chromsomenregionen zu beeinflussen. Wahrscheinlich kann damit eines
Tages das Fortschreiten einer Muskelkrankheit aufgehoben oder sogar
eine Erkrankung geheilt werden. Zum heutigen Zeitpunkt ist aber
noch keine dieser Therapien außerhalb von Studien einsetzbar. Auch
die Stammzelltherapie, die Hoffnung auf neue Behandlungsoptionen
macht, kann der Verlauf neuromuskulärer Erkrankungen heute noch
nicht beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Medikamentöse Behandlungsformen werden entwickelt. Bei der
amyotrophischen Lateralsklerose hat Riluzol (Rilutek®) gezeigt,
dass es den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen kann. Bei
der Muskeldystrophie vom Typ Duchenne wurde gezeigt, dass Kortison
die Dauer der Gehfähigkeit verlängern kann trotz Nebenwirkungen wie
Gewichtszunahme und Osteoporose. Beim Morbus Pompe wurde die Zufuhr
des fehlenden Enzyms auf dem Blutweg im Jahre 2006 zugelassen. Bei
der spinalen Muskelatrophie kann möglicherweise Valproinsäure den
Verlauf günstig beeinflussen, hier sind weitere Studienergebnisse
abzuwarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kreatin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Studien ergaben bei verschiedenen Krankheitsgruppen Hinweise,
dass auch der Einsatz von &lt;b&gt;Kreatin,&lt;/b&gt; eines
Nahrungsergänzungsmittels sich günstig auswirkt. Die Substanz ist
für den Energiestoffwechsel der Muskeln wichtig. Es wird schon
lange eingesetzt als Nahrungsergänzung von Sportlern, um damit die
maximale Leistungsfähigkeit des Muskel zu verlängern und die
Erholungszeit nach Anstrengung zu verkürzen. In der letzten Zeit
konnte das Präparat auch bei neuromuskulären Erkrankungen positive
Effekte zeigen. Neben den Wirkungen auf den Muskelstoffwechsel
zeigt es allerdings nur tierexperimentell schützende Effekte auf
Nervenzellen. In Anbetracht des günstigen Nebenwirkungsprofils kann
Kreatin zusätzlich zu der übrigen Therapie eingesetzt werden.
Blähungen und Gewichtszunahme wurden beobachtet. In höheren als den
empfohlenen Dosen kann es zu Auskristallisierung in der Blutbahn
und dadurch zu Nierenschäden kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Substanz ist mit reichlich Flüssigkeit (mindestens 2 Liter),
nicht jedoch Kaffee einzunehmen. Für 7-10 Tage erfolgt bei
Erwachsenen eine „Ladephase“ mit 8 g Kreatinmonohydrat/Tag,
verteilt auf 2 – 3 Tagesportionen, dann 4 g/Tag. Wegen der
möglichen Verminderung des zelleigenen Transporters für Kreatin in
der Muskelzelle wird alle drei Monate eine 2– bis&amp;nbsp; 4wöchige
Therapiepause empfohlen. Danach wird wiederum mit einer Ladephase
begonnen. Andere Autoren empfehlen die Einnahme von Montag bis
Freitag in einer Dosis von 4g und Einnahmepause am Samstag und
Sonntag. Die verschiedenen Einnahmeschemata wurden bislang nicht im
Vergleich untersucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; Sozialmedizinische Aspekte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierbei können verschiedene Aspekte zur Sprache kommen. Gilt es
zum Beispiel den Arbeitsplatz zu retten, kann das Beantragen einer
der Behinderung angepassten Arbeitsplatzeinrichtung wie evtl. auch
die Vereinbarung zusätzlicher Pausen wichtige Unterstützung
bringen. Die Sozialarbeiter können bei diesen Problemen beraten und
unterstützen. Sie wissen, welche Kostenträger hierfür anzufragen
sind. Auch die Beratung mit der Frage der (Teil-) Berentung kann
wichtige Hilfestellungen geben. Bei schwerer betroffenen Personen
müssen die Leistungen nach dem Pflegegesetz oder dem
Schwerbehindertengesetz bekannt sein. Auch hier muss man wissen, an
wen man sich als Betroffener wenden muss. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Muskelerkrankung -&lt;/b&gt; Stationäre Behandlungsmaßnahmen
(Rehabilitation)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Regelmäßige ambulante Behandlungen sind in der Regel
erforderlich, um Fähigkeiten kontinuierlich auf einem möglichst
stabilen Niveau zu erhalten. Um latent vorhandene Fähigkeiten und
muskuläre Funktionen zu verbessern, den Verlauf damit günstig zu
beeinflussen, ist die stationäre Rehabilitation notwendig. Sie
sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. Wenn die Erkrankung
durch Verschlechterung von Funktionen es erfordert, kann sie in
verkürzten Abständen erfolgen, beispielsweise jährlich. Mit einem
entsprechenden Antrag durch den Hausarzt oder betreuenden
Neurologen wenden Sie sich an den zuständigen Kostenträger. Für
Berufstätige ist der zuständige Kostenträger der
Rentenversicherungsträger, also die Deutsche Rentenversicherung,
ehemals BfA oder LVA. Geht es bei der Reha-Maßnahme nicht um den
Erhalt der Arbeitsfähigkeit, ist in der Regel die Krankenkasse
anzusprechen. Wichtig ist, dass im Antrag nicht nur die Symptome,
sondern auch die konkreten Konsequenzen im Alltag angegeben werden,
zum Beispiel die Abnahme der Gehstrecke oder der Gangsicherheit,
Verminderung der körperlichen Belastbarkeit mit Beispiel. Auch
müssen die Behandlungsziele mit angegeben werden.&lt;/p&gt;
Neuromuskuläre Erkrankungen sind selten. Deshalb ist es wichtig
ist, dass die Behandlung in einer Rehabilitationsklinik
stattfindet, die in der Behandlung neuromuskulärer Krankheitsbilder
versiert ist. Es ist erforderlich, dass die Therapeuten regelmäßig
Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen behandeln. Intensität
und Art der Behandlung unterscheiden sich deutlich von der
Behandlung anderer neurologischer Erkrankungen. Die
&lt;b&gt;&lt;i&gt;Neurologische Abteilung der Klinik Hoher&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Meissner&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; hat in den letzten Jahren konsequent den
Schwerpunkt der Behandlung neuromuskulärer Krankheiten aufgebaut.
Ca. 40 Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen werden regelmäßig
in unserer Neurologischen Abteilung behandelt, im Jahr 2008
insgesamt weit über 400 Patienten mit diesen sonst so seltenen
Erkrankungen. Auf diese Weise ist auch der Austausch mit anderen
Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen möglich. Unser
Behandlungsprogramm umfasst je nach den individuellen
Erfordernissen unter anderem die Bereiche Krankengymnastik,
Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Wärmetherapie und Massage.
Wichtiger Bestandteil ist auch die spezielle Gesprächsrunde für
Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen. Austausch über den
Umgang mit den Erkrankungen und Krankheitsverarbeitung sind
wichtige Inhalte der Gesprächsrunde. Vierzehntägig findet ein
spezielles ärztlich geleitetes Seminar statt, in dem unter anderem
aktuelle Informationen über Therapien berichtet werden, die sich in
der wissenschaftlichen Entwicklung befinden oder aktuell diskutiert
werden. Hier besteht neben dem Einzelgespräch die Möglichkeit,
viele Fragen über die jeweiligen Erkrankungen beantwortet zu
bekommen.
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Informieren Sie sich auch zu den Themen&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;a href=
"http://www.muskelkrankheit.de/sport/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=
"http://www.muskelkrankheit.de/sport/"&gt;Sport und Bewegung&lt;/a&gt; bei
neuromuskulären Erkrankungen&lt;/b&gt; &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; &lt;a href=
"http://www.muskelkrankheit.de/hilfsmittel/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=
"http://www.muskelkrankheit.de/hilfsmittel/"&gt;Hilfsmittel für&lt;/a&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.muskelkrankheit.de/hilfsmittel/"&gt;Patienten
mit neuromuskulären Erkrankungen&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Fragen zur Rehabilitation neuromuskulärer Erkrankungen
stehen wir Ihnen gerne per Email: &lt;a href=
"mailto:neurologie@reha-klinik.de"&gt;Neurologie&lt;/a&gt; zur
Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den besten Wünschen, insbesondere für Ihre Gesundheit
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dr. med. Carsten Schröter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Chefarzt der Neurologischen Abteilung der &lt;a href=
"http://www.klinik-hoher-meissner.info" target="_blank"&gt;Klinik
Hoher Meissner&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;Arzt für Neurologie&lt;br /&gt;
Physikalische Medizin, Rehabilitationswesen&lt;br /&gt;
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke&lt;/p&gt;

&lt;div class="clearer"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/muskelerkrankung-dr-schroeter.html#a1442"&gt;Lesen Sie den gesamten Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><guid>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/muskelerkrankung-dr-schroeter.html#a1442</guid><link>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/muskelerkrankung-dr-schroeter.html#a1442</link><pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:52:58 +0100</pubDate><pubDateParsed>2010-03-02T14:52:58</pubDateParsed><title>Muskelerkrankung (Neuromuskuläre Erkrankung)  </title></item><item><description>&lt;a name="a1294"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="textkasten randoben "&gt;
&lt;h3&gt;Puls- und Laktatgesteuertes Lauftraining aus gesundheitssportlicher Sicht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/media/files/KS_Marathon_2007.pdf" name="" target=
"_blank"&gt;Vortrag von Dr. med. Dr. sport.wiss. H. H.
Vater&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(PDF 3899 KB)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ipus.klinik-am-homberg.de" name="" target=
"_blank"&gt;Institut für Prävention und Sportmedizin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div class="clearer"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/Sport_und_Ernaehrung.html#a1294"&gt;Lesen Sie den gesamten Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><guid>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/Sport_und_Ernaehrung.html#a1294</guid><link>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/Sport_und_Ernaehrung.html#a1294</link><pubDate>Thu, 12 Jun 2008 09:06:15 +0200</pubDate><pubDateParsed>2008-06-12T07:06:15</pubDateParsed><title>Puls- und Laktatgesteuertes Lauftraining aus gesundheitssportlicher Sicht</title></item><item><description>&lt;a name="a1282"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="textkasten randoben "&gt;
&lt;h3&gt;Bluthochdruck und Ayurveda&lt;/h3&gt;
&lt;p align="left"&gt;In zahlreichen Einzelstudien konnte belegt werden,
dass naturheilkundliche Maßnahmen wie Bewegungstherapie, Ernährung
oder Stressbewältigung durchaus in der Lage sind, zu einer
vernünftigen Blutdruckeinstellung beizutragen. Problematisch ist in
diesem Zusammenhang, dass Einzelmaßnahamen zwar signifikante, aber
häufig allein nicht ausreichende Effekte erzielen, und dass die
Patienten die Verfahren oft nicht konsequent und lange genug
anwenden.&lt;/p&gt;
&lt;p align="left"&gt;&lt;strong&gt;Der AYURVEDA bietet hier den großen
Vorteil, ein ganzes Bündel an synergistisch wirkenden Maßnahmen
bereitzustellen, die in ihrer Ganzheit die oftmals verblüffend
raschen und tiefgreifenden Effekte auf die Hypertonie und sogar auf
die hierdurch bedingten EKG- Veränderungen zu erklären vermögen.
Hat der Patient erst einmal die –auch subjektiv spürbaren-
Veränderungen erfahren, besteht eine große Motivation, die
entsprechende, nach ayurvedischen Empfehlungen ausgerichtete
Lebensweise beizubehalten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.ayurveda-klinik.de/Bluthochdruck.html"
name="" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Weitere
Informationen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;div class="clearer"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/ayurveda.html#a1282"&gt;Lesen Sie den gesamten Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><guid>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/ayurveda.html#a1282</guid><link>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/ayurveda.html#a1282</link><pubDate>Thu, 12 Jun 2008 09:06:15 +0200</pubDate><pubDateParsed>2008-06-12T07:06:15</pubDateParsed><title>Bluthochdruck und Ayurveda</title></item><item><description>&lt;a name="a1214"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class="textkasten randoben "&gt;
&lt;h3&gt;Blähungen&lt;/h3&gt;
&lt;p align="justify"&gt;„&lt;strong&gt;Hilfe, ich bin ein Ballon!&lt;/strong&gt;“
oder „Ich traue mich kaum noch, außer Haus zu gehen.“ Sind
Äußerungen, die immer wieder von Patienten zu hören sind. Der
Leidensdruck ist so groß, dass bei vielen Menschen ein echter
Krankheitswert vorliegt. Die konventionelle Medizin hat diesem
Leiden allerdings nicht viel entgegenzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ursachen und Symptome -&lt;br /&gt;
Was versteht man unter Blähsucht, welche Ursachen können zugrunde
liegen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Blähsucht (synonym: Meteorismus, Flatulenz) kommt es zu
einer gesteigerten Gasbildung im Darm. Oft liegt ursächlich ein
vermehrter bakterieller Abbau von Kohlenhydraten, Fetten oder
Ballaststoffen durch Darmbakterien zugrunde. Mitunter besteht
ursächlich aber auch eine ganz andere Grunderkrankung, z.B. eine
Leberzirrhose mit Pfortaderhochdruck, der zu einer gestörten
Verdauung führt. Auch eine neurotische Störung, die mit einem, oft
unbewussten vermehrten Luftschlucken (Aerophagie) einhergeht, kann
zu Blähungen führen. Wird hingegen gar nicht mehr Gas als normal
gebildet, dieses aber subjektiv verstärkt wahrgenommen, so liegt
meist ein Reizdarmsyndrom vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Diagnostik&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie wegen Blähungen zum Gastroenterologen, also zum
Facharzt für Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes gehen, so wird er
neben einer körperlichen Untersuchung (bei der er dann den
bekannten geblähten Bauch feststellt) wahrscheinlich eine
Untersuchung des Stuhles auf verstecktes Blut sowie gegebenenfalls
eine Magen- und/oder eine Darmspiegelung veranlassen. Diese
Untersuchungen sind bei Verdacht auf ein Magen- oder Darmgeschwür,
auf Polypen, auf Krebs oder weitere organisch manifeste
Erkrankungen durchaus angezeigt. Bei Blähungen helfen diese
Maßnahmen in der Regel nicht weiter, da meist eine Störung der
Funktion, nicht aber der Struktur vorliegt. Und so wird der von
Blähungen Geplagte meist mit der Diagnose "Meteorismus unklarer
Genese bei Ausschluss organischer Erkrankungen" oder "Colon
irritabile" entlassen oder zum Psychologen/Psychiater
überwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass aus dem Stuhl wesentlich mehr Informationen als nur das
möglicherweise versteckte Blut gewonnen werden können, steht zwar
in jedem Lehrbuch der Inneren Medizin, wird aber
unverständlicherweise von den meisten Ärzten nicht umgesetzt (oder
sollte es daran liegen, dass eine Magen-/Darmspiegelung gut
abgerechnet werden kann, während eine subtile Stuhldiagnostik das
Laborbudget sprengt?). Aus diesem Grunde führen die wenigen Ärzte,
die sich damit auskennen, eine solche Diagnostik als
Privatabrechnung oder IGeL (Individuelle GesundheitsLeistung)
durch. Blähungen werden in unserem Gesundheitssystem eben nur als
Befindensstörung und nicht als Krankheit angesehen - und für
Befindensstörungen kommen die Kassen nicht auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Sinnvolle Untersuchungen bei Blähungen sind:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Darmflora und Pilznachweis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausnutzung (werden Stärke und Fette aus dem Nahrungsbrei
aufgenommen?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Pankreas-Elastase (funktioniert die Bauchspeicheldrüse?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;PMN-Elastase (liegt eine Darmentzündung vor?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;α1-Antitrypnsin (besteht ein Hinweis auf eine
Nahrungsmittelallergie?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Gallensäuren (werden Gallensäuren ungenügend im Dünndarm
aufgenommen und&lt;br /&gt;
führen so zu Störungen im Dickdarm?)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei entsprechendem Verdacht (Hinweise in der Anamnese)
kommen gegebenenfalls noch weitere Verfahren in Frage wie
etwa:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gluten-/Gliadin-Antikörper (liegt eine Zöliakie/Sprue vor, wenn
etwa&lt;br /&gt;
Getreideprodukte besonders schlecht vertragen werden?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Atemtest auf Milchzuckerunverträglichkeit (führen frische
Milchprodukte, nicht&lt;br /&gt;
jedoch Hartkäse zu vermehrten Blähungen?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Atemtest auf Fruchtzucker (führt besonders der Verzehr von
Obst, besonders von&lt;br /&gt;
Birnen, zu starken Blähungen?)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Allergieteste (werden spezielle Nahrungsmittel nicht
vertragen?)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es gibt mittlerweile einige Labors, die eine solch subtile
Diagnostik durchzuführen in der Lage sind. Da die Interpretation
der Befunde immer auch die klinische Symptomatik voraussetzt,
sollte ein darin erfahrener Therapeut solche Untersuchungen
veranlassen, bewerten und die daraus notwendigen therapeutischen
Konsequenzen ziehen. Zu oft erlebe ich noch, dass zwar eine
Stuhluntersuchung durchgeführt wurde, dort auch eine Dysbalance der
Darmflora mit (meist) einem hohen Stuhl-pH (Säure-Basen-Wert) als
Hinweis auf einen Fäulnisstuhl gefunden wurde und dann einfach die
„fehlenden“ Bakterien ersetzt wurden. Dabei handelt es sich jedoch
um eine mechanistische, reduktionistische Behandlung, die fast nie
zum Erfolg führt, weil damit die zugrunde liegende Störung, die die
Fäulnisprozesse erst in Gang setzt, überhaupt nicht angegangen
wurde. Die Labors (siehe Anhang) können Ihnen Adressen von
geeigneten Therapeuten in Ihrer Nähe nennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Therapie -Was hilft wirklich?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht aus der oben angeführten Diagnostik eine eindeutige Störung
hervor, so folgt daraus die entsprechende therapeutische
Konsequenz. Dies kann in der Meidung von milchzuckerhaltigen
Lebensmitteln bei einer nachgewiesenen Milchzuckerunverträglichkeit
(immerhin jeder Siebte in Mitteleuropa ist betroffen) bestehen.
Oder aber es müssen zu jeder Mahlzeit Verdauungsenzyme zugeführt
werden, wenn die Bauchspeicheldrüse diese nicht in ausreichendem
Maße produzieren kann. Störungen der Galle liegen häufig vor und
können meist sehr einfach mit einem Artischockenpräparat behandelt
werden (siehe Naturarzt 11/2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Behandlungsvorschläge sind geeignet, wenn die subtile
Stuhldiagnostik kein Ergebnis hervorbringt oder wenn der Geblähte
vor einer aufwendigen und nicht ganz preiswerten Diagnostik
(Größenordnung allein der Laborkosten bei obigem Basisprogramm ca.
200 Euro) den einen oder anderen naturheilkundlichen Tipp
ausprobieren möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ordnungstherapie - "Gut gekaut ist halb verdaut"&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon Naturheilärzte wie Bircher-Benner, Schnitzer oder Bruker
betonten die große Bedeutung des richtigen Einspeichelns und Kauens
der Nahrung. Jeder Bissen sollte mindestens 15, besser 30mal gut
durchgekaut werden. Dazu sollte nichts oder nicht viel getrunken
werden, um die Verdauungssäfte nicht unnötig zu verdünnen: "Du
sollst Dein Essen trinken und Deine Getränke kauen."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mahlzeiten und Stuhlgang sollten - wenn irgend möglich - zu den
gleichen Tageszeiten erfolgen, um die Verdauungsfunktionen an eine
normale tageszeitliche Rhythmik zu gewöhnen. Beim Essen sollten
jegliche Aufregungen außen vor bleiben. Konfliktbeladene Gespräche
oder andere Ablenkungen wie Fernsehen gehören nicht zum Essen, da
sie die Verdauung stören und Blähungen so begünstigen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Blähungsfördernde Lebensmittel meiden&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hülsenfrüchte ("Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“) wie Bohnen,
Linsen, Erbsen (auch Erdnüsse und Sojabohnen gehören hierzu) führen
bei fast allen Menschen zu mehr oder weniger starken Winden - der
Empfindliche muss hier besonders vorsichtig sein. Genauso verhält
es sich mit vielen Kohlsorten (z.B. Sauerkraut). Ballaststoffreiche
Lebensmittel sollten nicht mit zuckerhaltiger Nahrung, auch nicht
mit Obst oder Fruchtsäften, zusammen eingenommen werden, da
hierunter die Blähneigung zunehmen kann. Auch Fertiggerichte,
Konservenkost oder stark kohlensäurehaltige Mineralwässer sollten
eher gemieden werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gegen Blähungen sind Kräuter gewachsen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kümmel und Anis haben eine gute blähungstreibende Wirkung (daher
enthält Sauerkraut ja oftmals Kümmel). Auch als Tee (1 TL
zerstoßene Fenchel- oder Anissamen auf 1 Tasse) sind Heilpflanzen
hilfreich, eine gute Teemischung stellt der Weleda Milchbildungstee
(lassen Sie sich nicht vom Namen irritieren) dar. In der
äußerlichen Anwendung hat sich 10%iges Kümmelöl bewährt, welches
Sie in kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn auf den Bauch
auftragen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Fertigpräparate sind Carminativum-Hetterich Tr.
(enthält Kamille, Pfefferminze, Fenchel, Kümmel, Pomeranze),
Aspasmon N Tr. (Pfefferminze, Anis, Kümmel) oder Kneipp Flatuol
Tabl. (Fenchel, Kümmel, Pfefferminze, Enzian).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wärme tut gut&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade wenn die Blähungen mit krampfartigen Darmbewegungen
einhergehen, wirken feuchtwarme Leibwickel, warme Sitzbäder oder
die heiße Rolle hervorragend krampflösend. Bei der Heißen Rolle
werden fünf Handtücher nacheinander so eingerollt, dass ein
Trichter entsteht. In diesen Trichter schütten Sie einen Liter
heißes Wasser. Anschließend wird die Rolle langsam aufgerollt und
jeweils mit der feucht-heißen Fläche die zu behandelnde Haut
vorsichtig abgetupft. Achtung: Verbrühungsgefahr bei zu ungestümem
Vorgehen oder bei Sensibilitätsstörungen der Haut! Die gesamte
Heiße Rolle ist nach 15 bis 30 Minuten aufgebraucht. Sie führt zu
einer guten Erwärmung der behandelnden Region und reflektorisch zu
einer Entspannung der zugehörigen Muskulatur. Sie können damit
Muskelverspannungen genauso gut wie einen beginnenden Asthma-Anfall
(Entspannung der Bronchialmuskulatur) oder eben Darm-Koliken
(Entspannung der glatten Darmmuskulatur) behandeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;5000 Jahre alte Heilerfahrung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ayurvedamedizin sieht als Ursache von Blähungen eine
Vata-Störung. Frieren Sie leicht? Haben Sie trockene Haut? Nehmen
Sie eher ab als zu? Dann könnte eine Vata-Störung bei Ihnen
vorliegen, bei der die Blähungen einfach ein weiteres Symptom einer
konstitutionellen Grundstörung darstellen. Alle vata-ausgleichenden
Maßnahmen sind dann hilfreich: - Regelmäßiger Tagesrhythmus:
Aufstehen, Zubettgehen, Mahlzeiten, sportliche Aktivitäten sollten
hier besonders zu den gleichen Zeiten stattfinden. Jede Unruhe,
jede Störung der normalen Abläufe (z.B. Schichtarbeit, Fernreisen
über mehrere Zeitzonen) bringen den Rhythmus durcheinander, stören
das Vata und können so indirekt Blähungen verstärken. - Viel Fett
und Öl, wenn es gut vertragen wird, in den Speisen. Aber auch
äußerliche, morgendliche Einreibungen mit warmem Öl (am besten
Sesamöl) und anschließendes Warmduschen wirken regulierend auf das
erhöhte Vata. - Und als wichtigster Tipp: Wenn Sie eine
Vata-Erhöhung haben, dann sollten Sie Rohkost weitgehend meiden.
Auch wenn selbsternannte Ernährungspäpste den Wert von Rohkost in
den Himmel heben (und ein großer Anteil von Rohkost für die meisten
Menschen tatsächlich empfehlenswert ist), so müssen wir doch
individuelle Unterschiede akzeptieren: „Was der Schmied verträgt,
zerreißt den Schneider!“ Richten Sie sich also nicht nach
dogmatischen Ernährungsempfehlungen, sondern nach Ihrem
persönlichen Befinden. Das heißt ja nicht, dass Sie Ihre ganze
Nahrung zerkochen müssen. Dünsten Sie das Gemüse oder braten Sie es
kurz im Wok an, dann hat es noch den "Biss", auch noch fast alle
Nährstoffe - aber Sie werden es viel besser vertragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ähnliches heilt Ähnliches&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die Homöopathie hält einige Mittel für Blähungen bereit.
Bei der Homöopathie muss allerdings das Arzneimittelbild sehr gut
mit dem Symptomenbild übereinstimmen, sonst wirkt es nicht. Einige
bewährte Mittel sind: - Carbo vegetabilis D4 oder D6, 3x tägl.1
Tabl. oder 5 Tr., bei akuten Beschwerden auch öfter: Hier ist eine
reichliche Gasbildung mit Bauchschmerzen anzutreffen. Die
Beschwerden werden durch Milch oder fette Speisen verstärkt.
Aufstoßen oder Abgang von Winden bessert. Verlangen nach frischer
Luft trotz Frieren und ein großes Schwächegefühl sind weitere
wegweisende Symptome. - Lycopodium D4 oder D6,3x tägl.1 Tabl. oder
5 Tr., bei akuten Beschwerden auch öfter: Hier ist der Leib oft
stark aufgetrieben, enge Kleidung wird kaum ertragen. Aufstoßen
oder Blähungsabgang bessern nur vorübergehend. Es besteht eine
starke Berührungsempfindlichkeit. Zusammenkrümmen bessert.
Auffällig ist eine Verstärkung der Beschwerden zwischen 16 und 20
Uhr. - Sulfur D6 3x tägl., D12, 1x tgl. 1 Tabl. oder 5 Tr., bei
akuten Beschwerden auch öfter: Den Schwefel sollten Sie einnehmen,
wenn die Blähungen mit schneidenden Bauchschmerzen einhergehen und
ein reichlicher Blähungsabgang mit dem Geruch nach faulen Eiern
erfolgt. Vormittags fühlen Sulfurpatienten sich häufig flau im
Magen. Nachts sind die Beschwerden oft verstärkt, besonders die
Bettwärme wird nicht gut vertragen. Sulfurpatienten müssen häufig
sogar die Füße aus dem Bett strecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer findet man bei einem eher unspezifischen Symptom wie
„Blähungen“ eindeutige und wegweisende Begleitsymptome, die sicher
auf ein bestimmtes Einzelmittel hinweisen. Dann kommen auch
Kombinationsmittel in Frage, die bewährte Einzelmittel in einer
synergistischen Mischung enthalten. Ein zuverlässiges Mittel ist
Nux-vomica-Homaccord, welches die wichtigen Magen-Darm-Homöopathika
Nux vomica, Bryonia, Lycopodium und Colocynthis jeweils in
verschiedenen Potenzstufen enthalten. Sind mit den Blähungen auch
Sodbrennen oder eine Magenschleimhautentzündung verbunden, so
kommen auch Gastricumeel Tabl. in Frage. Führen die Blähungen zu
krampfartigen Bauchbeschwerden, sind Spascupreel Tabl. oder
Zäpfchen hilfreich. Weitere bewährte Kombinationsmittel sind
Löwe-Komplex Nr. 6 Tr. oder SPECI-CHOL spag. Tr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Manchmal ein langer Leidensweg&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen bei Blähungen also nicht verzweifeln. Probieren Sie
die empfohlenen Vorschläge und Arzneimittel aus. Lassen Sie
gegebenenfalls eine ausführliche Diagnostik durchführen und von
einem darin wirklich erfahrenen Therapeuten interpretieren. Seien
Sie geduldig. Ein Erfolg stellt sich häufig noch nach jahrelangen
Beschwerden ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitergehende Informationen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Labor L+S AG enterosan&lt;br /&gt;
Mangelsfeld 4&lt;br /&gt;
97708 Bad Bocklet-Großenbrach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel. 09708/910030&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Institut für Mikroökologie&lt;br /&gt;
Postfach 1765&lt;br /&gt;
35727 Herborn&lt;br /&gt;
Tel. 02772/9810&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Literatur&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schmiedel, V.: Verdauung -99 verblüffende Tatsachen,
TRIAS-Verlag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Individuelle Fragen können gern während eines stationären
Aufenthaltes in unserer Inneren Abteilung oder in der
naturheilkundlichen Privatambulanz geklärt werden. Weitere
Informationen zu Leistungsspektrum,&amp;nbsp; Kosten, Anfahrt etc.
entnehmen Sie bitte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=
"http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html"&gt;
http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.habichtswaldklinik.de/Innere_Ambulanz.html"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;a href=
"http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/Innere_Ambulanz.html"&gt;http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/Innere_Ambulanz.html&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.habichtswaldklinik.de/Innere_Ambulanz.html"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;a href=
"http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/index.html"&gt;http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift "Der Naturarzt". Wir
danken dem Access-Verlag für die freundliche Genehmigung zum
Abdruck.&lt;br /&gt;
&lt;a title="Sprung zur Seite" href="http://www.naturarzt-access.de/"
target="_blank"&gt;www.naturarzt-access.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div class="clearer"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/naturarzt/blaehungen.html#a1214"&gt;Lesen Sie den gesamten Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><guid>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/naturarzt/blaehungen.html#a1214</guid><link>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/naturarzt/blaehungen.html#a1214</link><pubDate>Thu, 12 Jun 2008 09:06:10 +0200</pubDate><pubDateParsed>2008-06-12T07:06:10</pubDateParsed><title>Blähungen</title></item><lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 14:52:12 GMT</lastBuildDate><link>http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de</link><managingEditor /><title>Gesundheitstipps der Wicker-Gruppe. Ein Service der Wicker-Kliniken - Wir sorgen für Gesundheit</title><pubDate>Mon, 14 May 2012 14:52:12 GMT</pubDate><webMaster /></channel></rss>
